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E-Testlauf in Köln

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E-Testlauf in Köln

Die Autohersteller werden nicht müde ihre Stromer an ganz normale Menschen zu verleasen, um die Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge zu testen. Die ausgewerteten Daten bleiben aber in den heiligen Hallen. Eine objektive Erhebung soll nun im Großraum Köln über die Bühne gehen. 25 Pkw und Transporter der Marke Ford sind ab Januar 2010 unterwegs, um hier relevante Daten möglich zu machen. Die Ergebnisse werden dann landesweit hochgerechnet. Neben der Fahrzeugtauglichkeit wollen die Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen auch die Fragen nach Kosten, Sicherheit, Umwelt und Akzeptanz auf den Tisch bringen.

Es soll also zusätzlich eruiert werden, wie mit Stromspannungen bei Unfällen oder in der Werkstatt umgegangen wird. Oder auch wie mit der Geräuschlosigkeit der Autos umgegangen wird. Es bleibt schließlich die Frage, wie man Stromer am besten wahrnehmbar macht. Den Autos den Sound eines Benziners zu verpassen, ist zu Zeiten zunehmender Lärmbelastung wohl eher kontraproduktiv. Interessant wird auch die Umweltbilanz sein. Inwieweit kann sich die Luftqualität durch mehr Elektromobilität tatsächlich verbessern? Und was kann sich der E-Pilot tatsächlich sparen? Der Strompreis müsste schon deutlich unter den benzin- und Dieselpreisen liegen, damit sich die Anschaffung auch lohnt. Und wieder einmal ist die Regierung gefragt, auf die eine oder andere Steuer auf Strom für Elektroautos zu verzichten – zumindest im Anfangsstadium. Die benötigten Stromtankstellen werden übrigens von Rheinenergie zur Verfügung gestellt. Auch für Energielieferanten dürfte die derzeitige Entwicklung und ein positives Ergebnis dieser Studie von größter Bedeutung sein.

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