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Fisker Karma – Gutes Karma

0 Comments 17 Dezember 2009

Fisker Karma – Gutes Karma

Jede Handlung hat eine Folge. Davon ist die indische Religion überzeugt und nennt dieses spirituelle Konzept Karma. Bei Fisker ist man davon auch überzeugt und gibt dem Sportwagen des Hauses den gleichen Namen. Ganz nach dem Motto: Tue Gutes und du wirst Gutes ernten – und hoffentlich auch noch in diesem Fabrikationsleben. Die Zeichen für eine erfolgreiche Zukunft stehen in jedem Fall ganz gut, denn die Limousine verbraucht weniger als ein Kleinwagen und tritt bei der Kurvenhatz an wie ein reinrassiger Sportler. Gutes Karma?

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Ja, verdammt gutes Karma. Denn laut Hersteller ist die erste Sonderserie bereits ausverkauft obwohl die Modelle erst Mitte 2010 auf den Markt kommen werden. Stellt sich dem gläubigen Inder die Frage, warum Fisker nicht einmal auf die Wiedergeburt warten muss ehe er sein gutes Karma in Zufriedenheit und Erfolg umwandeln kann. Das Geheimnis des Fisker Karma ist, dass er zwar keine heilige Kuh dafür aber auch kein notorischer Methanerzeuger ist. Mit einem Verbrauch von 3,5 l/100 km dürfte er wohl weniger CO2 erzeugen als eine Herde Kühe und steht so trotz gewaltiger 403 PS als potenzieller Saubermann da.

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Ein reiner Elektrowagen ist der Karma damit natürlich nicht. Es werkt ein Hybridantrieb, dessen Fokus auf den zwei Elektromotoren liegt, die bei Bedarf auf einen Zweiliter-Benziner als Generator zurückgreifen können. Heißt: Wenn nach 80 km reinem Fahrspaß mit Strom der Saft langsam ausgeht, schaltet sich der Verbrennungsmotor hinzu und lädt die Lithium-Ionen-Akkus wieder auf. Die Reichweite soll sich so auf rund 500 km erhöhen. Diese Daten machen den Viersitzer auch zu einem idealen Langstreckenfahrzeug. Natürlich können die Batterien auch an jeder Steckdose wieder aufgeladen werden und die beim Bremsen entstehende Energie wird ebenfalls in die Akkus geleitet. Für zusätzliche Stromversorgung sorgen auch Solarzellen am Dach. Dass in dem Wagen keine Langweiler sitzen werden, verraten schon die Eckdaten. Sechs Sekunden vergehen bis die 100 km/h als Vergangenheit angesehen werden können und ein Ende findet der Vortrieb erst bei 201 km/h. Der Karma kann entweder in einem Spar- oder in einem Sportmodus bewegt werden – je nachdem was gerade gefragt ist.

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Das Design stammt aus der Feder von Henrik Fisker, der schon bei Edelmarken wie Aston Martin oder Jaguar für die Formensprache zuständig war – merkt man auch, so nebenbei. Bei den Lichtern kommt nur LED in Frage, die Reifen weisen eine nicht weniger als 22 Zoll große Dimension auf. Im Innenraum herrscht Luxusambiente. Leder, Holz und Aluminium zieren das sportlich ausgelegte Cockpit. Damit der heiligen Kuh aber zuletzt nicht doch noch zu nahe getreten wird, gibt es auch eine Öko-Variante, die nur aus nachwachsenden Rohstoffen besteht und aus abgestorbenen Bäumen hergestellt wird – so sagt es das Unternehmen. Was sich selbst als ersten Premium Plug-In-Hybrid bezeichnet, darf sich natürlich nicht unter seinem Wert verkaufen. In den USA, dem Ursprungsland, wird der Fisker Karma rund 90.000 Dollar kosten. Und weil es in Kalifornien ja bekanntlich niemals regnet, startet der Karma 2011 als Cabrio mit einem faltbaren Hardtop. Die Preise für diesen Luxusschlitten wurden allerdings noch nicht preisgegeben. Wahrscheinlich ist aber auch der schon demnächst ausverkauft.

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