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Mercedes BlueZero E-Cell Plus – Immer weiter

0 Comments 11 Januar 2010

Mercedes BlueZero E-Cell Plus – Immer weiter

Ich sei, gewährt mir die Bitte, in eurem Bunde der Dritte! Die Rede ist nicht vom Tyrannen Dionys, sondern dem bisher aktuellsten Vertreter jener Modelle, mit denen Mercedes in die Zukunft starten will. Das wäre einerseits der E-Cell, der Anfang 2009 Premiere feierte und nur mit Batterien betrieben wird (Reichweite 200 km), und andererseits der F-Cell, der Dank Brennstoffzelle eine erhöhte Reichweite genießt. Im E-Cell Plus wurde die rein elektrische Reichweite ebenfalls erhöht, aber diesmal mit einem Verbrennungsmotor, was natürlich weitaus praxistauglicher ist. Denn allen Vorteilen zum Trotz ist die Brennstoffzelle noch weiter von der Alltagstauglichkeit entfernt als das reine Elektroauto.

BlueZero E-Cell Plus

Optisch erinnert der BlueZero E-Cell Plus an eine aufgemotzte B-Klasse, was es ja auch sein soll. Eine Zusage, ob der Wagen in der Art in Serie gehen wird, gibt es aber natürlich nicht. Unter der Haube versteckt sich ein 136 PS starker Elektromotor, der von Lithium-Ionen-Batterien mit Ladung versorgt wird. Das reicht nicht für lautlose Straßenrennen der E-Community, aber für alltagstaugliche und klassenübliche 11 Sekunden auf Tempo 100. Abgeriegelt wird bei 150 km/h um einen allzu hohen Stromverbrauch zu verhindern. Bei moderater Fahrweise schafft der BlueZero E-Cell Plus rund 100 km Reichweite. Sind die Kapazitäten aufgebraucht, kommt das Plus im Namen zum Handkuss. Der Dreizylinder-Turbobenziner aus dem smart mit 68 PS schaltet sich dazu, lädt die Akkus im Fahren auf und erhöht die Reichweite auf beachtliche 600 km. Wer nur von der Arbeit wieder nach Hause fährt, wird dem Verbrennungsmotor allerdings nicht viel zu tun geben müssen. Die Batterien können nämlich ebenso über eine konventionelle Steckdose wieder aufgeladen werden. Die volle Ladung soll nach rund sechs Stunden wieder zur Verfügung stehen. Mit Starkstrom kann der BlueZero E-Cell Plus innerhalb von einer halben Stunde für eine Reichweite von 50 km gerüstet werden.

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Alle drei BlueZero-Modelle sind 4,2 m lang und bieten fünf Passagieren Platz. Der Kofferraum schluckt bis zu 500 Liter, was die B-Klasse in spe durchaus alltags- und familientauglich machen dürfte. Was die drei Musketiere ebenfalls gemeinsam haben, ist die Sandwichboden-Konstruktion, die bereits aus der A- und B-Klasse bekannt ist. Dabei werden die Antriebskomponenten platzsparend im Unterboden des Fahrzeugs eingebaut.

BlueZero E-Cell Plus

P.S.: Noch im Herbst diesen Jahres will Mercedes die Elektroversion der A-Klasse auf den Markt bringen. Das heißt: Rund 500 Fahrzeuge werden für vier Jahre (oder 60.000 km) an ausgewählte Kunden vermietet und von diesen auf Herz und Nieren getestet. Die A-Klasse E-Cell basiert auf dem aktuellen Modell der A-Klasse, hat aber klarerweise keinen Auspuff, ist in der exklusiven Farbe Zirrusweiß unterwegs und hat in silberfarbenen Lettern den E-Cell-Schriftzug am Heck. Der E-Motor wird 95 PS leisten und für eine Reichweite von 200 km sorgen. Und damit die Kunden nicht enttäuscht sind, wird die A-Klasse E-Cell ausnahmslos in der hochwertigen Ausstattungsversion Avantgarde produziert. Damit nicht genug: Zusätzlich sind BI-Xenon Scheinwerfer, Parkassistent, Klimaautomatik sowie Sitz- und Lichtpaket an Bord.

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