Ganz neu ist diese Idee ja nicht, aber sie war wohl nie origineller. Der Land Glider von Nissan ist ein Zweisitzer mit der Fähigkeit sich in die Kurve zu legen wie ein Motorrad. Naja, fast zumindest. Bis zu 17 Grad kann sich das futuristische Elektromobil zur Seite neigen. Da schleift zwar kein Knie am Boden, aber es sollte für Abenteuer-Feeling bei Zwei- wie Vierradfans reichen. Die Studie ist als Stadtmobil konzipiert und soll dem Tatbestand Rechnung tragen, dass schon bald rund die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten leben wird.

Die Passagiere sitzen hintereinander. Das fördert zwar nicht die soziale Interaktion dafür aber die Windschlüpfrigkeit. Der Wagen ist lediglich 1,1 m breit, hat extrem schmale Reifen und erinnert von vorne ein wenig an die Kanzel eines Segelflugzeugs. Das ist Aerodynamik pur! Damit der Land Glider sich in der Kurve nicht unabsichtlich auf den Randstein legt, werkt in dem Fahrwerk modernste Technik: Sensoren für die Geschwindigkeit, den Lenkwinkel und die Gierrate ermitteln in Windeseile den günstigsten Neigungswinkel. Zur Beruhigung also: Das Kippen geschieht automatisch. Angetrieben wird das Elektro-Tandem für Eilige von zwei Elektromotoren, deren Leistung (noch) ein Geheimnis von Nissan bleibt. Ebenso wie die Frage nach der Serientauglichkeit. Denn: Nicht alles, was fahren kann, wird auch gebraucht.






