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		<title>Audi E-Tron &#8211; Des Kaisers neuer Schlitten</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Sep 2009 07:11:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_26" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-26" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2009/09/IMG_1682-300x200.jpg" alt="audi e-tron" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Audi e-tron: Nichts zum Shoppen in der City.</p></div>
<p>Bei der Modellbezeichnung haben die Hersteller wohl ein „h“ vergessen. Gehen wir rein nach der Optik sollte der Elektro-Audi eher e-thron heißen. Schließlich macht der Zweisitzer echt was her. Und glaubt man den Ingolstädtern ihre Angaben dann dürfte auch das Fahrgefühl kaiserlich sein. Die technischen Daten lesen sich wie eine Ode an den Geschwindigkeitsrausch. 313 PS katapultieren den e-tron in nur 4,8 Sekunden auf 100 km/h, der Zwischenspurt von 60 auf 120 km/h ist in 4,1 Sekunden erledigt. Damit jagt der Öko-Flitzer in der Liga der Supersportler. Doch wenn der Geschwindigkeitsrausch gerade am schönsten ist, kommt das abrupte Ende. Bei 200 km/h ist Schluss. Der Grund: Der Energieverbrauch wäre bei einem solchen Speed zu hoch – also riegelt der e-tron einfach ab.</p>
<div id="attachment_50" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-50" title="audi e-tron" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2009/09/audi_etron31-300x169.jpg" alt="Stilechte Front für Audi: Grimmig und sportlich." width="300" height="169" /><p class="wp-caption-text">Stilechte Front für Audi: Grimmig und sportlich.</p></div>
<p>Das ist hart für den Piloten, aber auch für den Wagen keine leichte Aufgabe. Schließlich sind gleich vier Elektromotoren &#8211; an jedem Rad werkt einer – zu bremsen. Hat man sich mit der Tatsache der Bevormundung abgefunden, erkennt man schnell die wahren Freuden eines elektrischen Allradantriebs. Audi nennt die Technik torque vectoring. Das heißt die Kraft kann völlig flexibel an jenes Rad geschickt werden, das ihrer gerade benötigt. Die Dynamik in Kurven muss faszinierend sein. Apropos faszinierend: Das Unter- und Übersteuern kann man dank der gezielten Energieschübe nicht nur durch Abbremsen, sondern auch durch Beschleunigen kompensieren. So soll es sein! 295er Reifen und extremer Leichtbau tun ihr Übriges damit die Kurvenhatz eine Hetz bleibt.</p>
<div id="attachment_29" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-29" title="Audi e-tron" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2009/09/IMG_1684-300x200.jpg" alt="E-Tron Cockpit" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Futuristischer Look mit High-Tech-Überfluss.</p></div>
<p>Bei so viel Fahrfreude wird nicht viel Fahrstrecke übrigbleiben. Laut Audi schafft der e-tron knapp 250 km. Aber wie beim Verbrennungsmotor hängt diese Leistung auch beim Elektrofahrzeug von der Fahrweise ab. Ich würde wahrscheinlich gerade einmal 100 km abspulen können. Da beunruhigt es mich doch etwas, dass der Wagen an einer normalen 230 V-Steckdose bis zu acht Stunden Ladezeit benötigt. Mit Starkstrom dauert es etwa 2,5 Stunden. Ein Tag auf der Hausstrecke kann einem da schon zum Verhängnis werden. Das gesamte Heck des e-tron ist mit den Lithium-Ionen-Akkus vollgestopft, die ganze 470 kg wiegen. Das ist eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass der Wagen an sich nur 1.600 kg auf die Waage bringt. Viel Stauraum bleibt dann leider nicht übrig.</p>
<div id="attachment_51" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-51" title="audi e-tron1" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2009/09/audi_etron2-300x212.jpg" alt="Unverkennbar auch das Heck. " width="300" height="212" /><p class="wp-caption-text">Unverkennbar auch das Heck. </p></div>
<p>Wenn man davon absieht, gehört das Cockpit zu den am besten gelungenen Umsetzungen. Nicht tausende Knöpfe und Schalter sind zu sehen, sondern nur ein ausklappbares zentrales Display flankiert von zwei analogen Rundinstrumenten – die alten Werte dürfen eben nicht ganz verloren gehen. Bedient wird das Display mittels Touchpad am Lenkrad. Das beste High-Tech-Schmankerl aber ist die Car-to-X-Kommunikation. Das X steht dabei für ein anderes Fahrzeug oder die feste Infrastruktur – es ist eine freie Variable. Was sagt uns das? Der e-tron kommuniziert mit seiner Umwelt. Beispiel: Ein Auto ist in einer unübersichtlichen Kurve zum Stehen gekommen und kann nicht weiterfahren. Ein Impuls des Wagens warnt andere herannahende Fahrzeuge. Oder: Beim Stop and Go-Verkehr können Infos von der Ampelsteuerung empfangen werden und die Fahrer können vorausschauend mit dem Gasfuß umgehen. Die Möglichkeiten sind schier endlos. Die Umsetzung wird aber noch auf sich warten lassen. Auch wenn sich Hersteller schon auf eine einheitliche Software geeinigt haben sollen.</p>
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