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		<title>E-Testlauf in Köln</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 23:12:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Focus BEV]]></category>
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		<category><![CDATA[Universität Duisburg-Essen]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Autohersteller werden nicht müde ihre Stromer an ganz normale Menschen zu verleasen, um die Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge zu testen. Die ausgewerteten Daten bleiben aber in den heiligen Hallen. Eine objektive Erhebung soll nun im Großraum Köln über die Bühne gehen. 25 Pkw und Transporter der Marke Ford sind ab Januar 2010 unterwegs, um hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Autohersteller werden nicht müde ihre Stromer an ganz normale Menschen zu verleasen, um die Alltagstauglichkeit der Fahrzeuge zu testen. Die ausgewerteten Daten bleiben aber in den heiligen Hallen. Eine objektive Erhebung soll nun im Großraum Köln über die Bühne gehen. 25 Pkw und Transporter der Marke Ford sind ab Januar 2010 unterwegs, um hier relevante Daten möglich zu machen. Die Ergebnisse werden dann landesweit hochgerechnet. Neben der Fahrzeugtauglichkeit wollen die Wissenschaftler der Universität Duisburg-Essen auch die Fragen nach Kosten, Sicherheit, Umwelt und Akzeptanz auf den Tisch bringen.</p>
<p>Es soll also zusätzlich eruiert werden, wie mit Stromspannungen bei Unfällen oder in der Werkstatt umgegangen wird. Oder auch wie mit der Geräuschlosigkeit der Autos umgegangen wird. Es bleibt schließlich die Frage, wie man Stromer am besten wahrnehmbar macht. Den Autos den Sound eines Benziners zu verpassen, ist zu Zeiten zunehmender Lärmbelastung wohl eher kontraproduktiv. Interessant wird auch die Umweltbilanz sein. Inwieweit kann sich die Luftqualität durch mehr Elektromobilität tatsächlich verbessern? Und was kann sich der E-Pilot tatsächlich sparen? Der Strompreis müsste schon deutlich unter den benzin- und Dieselpreisen liegen, damit sich die Anschaffung auch lohnt. Und wieder einmal ist die Regierung gefragt, auf die eine oder andere Steuer auf Strom für Elektroautos zu verzichten – zumindest im Anfangsstadium. Die benötigten Stromtankstellen werden übrigens von Rheinenergie zur Verfügung gestellt. Auch für Energielieferanten dürfte die derzeitige Entwicklung und ein positives Ergebnis dieser Studie von größter Bedeutung sein.</p>
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		<title>Think City &#8211; Reine Gedanken</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 10:36:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Autos]]></category>
		<category><![CDATA[Ford]]></category>
		<category><![CDATA[Kamkorp Microelectronics]]></category>
		<category><![CDATA[Natrium-Nickelchlorid-Akku]]></category>
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		<category><![CDATA[Think City]]></category>

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		<description><![CDATA[Hätte Ford den derzeitigen Boom am Markt für Elektrofahrzeuge vorhersehen können, hätte der Konzern im Jahr 2001 Pivco Industries wahrscheinlich nicht verkauft. 1999 hat sich der amerikanische Autoriese das kleine Elektrofahrzeug-Unternehmen einverleibt um einen Gesetzesentwurf zum Emissionsausstoß zu erfüllen. Das Gesetz trat nie in Kraft, die Verkaufszahlen der E-Autos waren verheerend. Also wurde das Tochterunternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hätte Ford den derzeitigen Boom am Markt für Elektrofahrzeuge vorhersehen können, hätte der Konzern im Jahr 2001 Pivco Industries wahrscheinlich nicht verkauft. 1999 hat sich der amerikanische Autoriese das kleine Elektrofahrzeug-Unternehmen einverleibt um einen Gesetzesentwurf zum Emissionsausstoß zu erfüllen. Das Gesetz trat nie in Kraft, die Verkaufszahlen der E-Autos waren verheerend. Also wurde das Tochterunternehmen Think Group ad acta gelegt. 2003 erweckte die Schweizer Firma Kamkorp Microelectronics Inc Think wieder zum Leben. Seit 2007 wird jener Stadtflitzer namens Think City produziert, der heute als erstes Elektrofahrzeug alle Auflagen zum Verkauf in Europa erfüllt.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-169" title="think_city3_neu" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2009/11/think_city3_neu-300x200.jpg" alt="think_city3_neu" width="300" height="200" /></p>
<p>Der Think City ist mit 3,1 m bei Gott kein Riese und somit starker Konkurrent für den Elektro-smart. Platzvorteil des Think: Bei Bedarf können zwei Notsitze im Kofferraum eingebaut werden. Sitzen kann dort allerdings nur der Nachwuchs. Weniger gut punkten dürfte der City bei den Pferdestärken. Lediglich 40 PS stehen für den Slalom durch die Innenstadt bereit. Für den Kavaliersstart bedeutet das den anderen den Vorrang zu lassen, denn für 80 km/h benötigt selbst der ambitionierteste Fahrer rund 13 Sekunden. Auf ein wenig Komfort muss aber nicht verzichtet werden. So verpackten die Norweger ABS, elektrische Fensterheber und Außenspiegel sowie Zentralverriegelung in ihren smarten Wikinger.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-170" title="think_city4_neu" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2009/11/think_city4_neu-300x198.jpg" alt="think_city4_neu" width="300" height="198" /></p>
<p>Die Natrium-Nickelchlorid-Akkus sorgen für eine akzeptable Reichweite von 180 km. Preistechnisch ist die Batteriewahl von Vorteil, für die Leistung allerdings nicht. Mit Lithium-Ionen-Akkus würde sich die Reichweite auf gut 300 km erhöhen lassen. Außerdem zweifeln Kritiker an der Haltbarkeit des Natrium-Pendants. Die Erzeuger halten dagegen: Angeblich haben sie den Akkutyp bereits seit elf Jahren testweise im Betrieb und er hat 3.000 Ladezyklen problemlos überstanden. Damit es aber hier keine Probleme geben wird, hat sich das Unternehmen ein Preismodell ausgedacht, das den Käufer alle Zweifel vergessen lassen soll: Verkauft wird lediglich das Fahrzeug, die Batterien werden vom Kunden nur gemietet. Sollte ein Gebrechen vorliegen, werden sie einfach ausgetauscht. Die Höchstgeschwindigkeit ist mit 100 km/h angegeben. Sind die Batterien einmal leer, ist Ausdauer gefragt. Ein voller Ladevorgang benötigt an einer konventionellen Steckdose ganze zehn Stunden.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-168" title="think_city_neu" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2009/11/think_city_neu-300x200.jpg" alt="think_city_neu" width="300" height="200" /></p>
<p>Die ersten internationalen Verkäufe gehen nach Dänemark, Schweden, Holland, Schweiz, Österreich und Spanien. Privatpersonen werden allerdings noch nicht bedient. Think and the City heißt es vorerst nur für Regierungsbetriebe und Versorgungsunternehmen. Ohne eine entsprechende Förderung für Zero-Emission-Fahrzeuge durch den Staat dürften die Verkäufe aber ohnehin nicht berauschend sein. Der Think City kommt auf über 20.000 Euro und wird seine Investitionskosten so nur schwer wieder einfahren können. Wie viele Kleinwagen wird aber auch der Think City etwas Farbe in die triste Betonwelt bringen. Innovative Namen wie Black Jungle, Blue Sky, Red Energy und City Citrus bezeichnen die verfügbaren Farben.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-171" title="think_city5_neu" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2009/11/think_city5_neu-300x202.jpg" alt="think_city5_neu" width="300" height="202" /></p>
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