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	<title>E-AUTO.DE&#187; E-AUTO.DE&nbsp;|&nbsp;E-Autos, Elektroautos, E-Auto, Elektroauto</title>
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		<title>Peugeot SR1 – Die Zukunft beginnt</title>
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		<pubDate>Sun, 10 Jan 2010 23:49:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Böse Zungen würden behaupten, es werde auch langsam Zeit. Das stimmt so natürlich nicht, aber es ist natürlich schon, wieder frischen Wind aus dem Löwengehege zu bekommen. Der SR1 ist nämlich nicht nur Concept Car und umweltfreundliche Fahrzeugtechnik, er ist vor allem auch ein Ausblick auf das Design zukünftiger Peugeot-Modelle. Wir haben also allen Grund [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Böse Zungen würden behaupten, es werde auch langsam Zeit. Das stimmt so natürlich nicht, aber es ist natürlich schon, wieder frischen Wind aus dem Löwengehege zu bekommen. Der SR1 ist nämlich nicht nur Concept Car und umweltfreundliche Fahrzeugtechnik, er ist vor allem auch ein Ausblick auf das Design zukünftiger Peugeot-Modelle. Wir haben also allen Grund zur Freude, denn diese Mischung aus Cabrio und Gran Turismo würde in der Werbesprache wohl als außergewöhnlich sexy bezeichnet werden. Seinen ersten offiziellen Auftritt hat der jüngste Löwe auf dem Genfer Autosalon 2010 im März.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-318" title="peugeot_SR1" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2010/01/peugeot_SR1-300x150.jpg" alt="peugeot_SR1" width="300" height="150" /></p>
<p>Interessant ist nicht nur das Design des Dreisitzers, sondern auch der Antrieb. HYbrid4 nennen die Franzosen diese Technologie, die schon im 3008 zum Einsatz kam und meinen damit die Kombination von einem starken Verbrennungsmotor mit einem auch nicht gerade schwachen Elektroaggregat. Zusammen bringen es die Kraftpakete auf 313 PS und das dürfte in jedem Fall für Respekt sorgen. Der 1.6 Liter Benziner schafft es 218 Pferde an der Vorderachse zu mobilisieren. Der 95 PS starke Elektromotor treibt die Hinterachse an. Das Resultat ist ein extravaganter Allradantrieb, der von einer Vierradlenkung bei der Kurvenhatz unterstützt wird. Im Gesamtzyklus bringt es der  Peugeot SR1 auf einen Verbrauch von 4,9 l/100 km. Wie weit der Flitzer rein elektrisch kommen soll, wird noch nicht verraten.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-319" title="peugeot_sr1_1" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2010/01/peugeot_sr1_1-300x150.jpg" alt="peugeot_sr1_1" width="300" height="150" /></p>
<p>Zurück zum Design, das hier der Technik die Show zu stehlen scheint. Neu gestaltete Scheinwerfer mit LED-Technik, große Lufteinlässe, eine Karosserie aus Karbon – nichts Anderes passt zu der langen Motorhaube, den breiten Radkästen und dem protzigen Kühlergrill. Das Hardtop ist abnehmbar, was etwas kompliziert wirkt. Im Kofferraum wird es wohl keinen Platz finden und den ganzen Tag oben ohne ist doch gewagt.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-321" title="peugeot_sr1_3" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2010/01/peugeot_sr1_3-300x150.jpg" alt="peugeot_sr1_3" width="300" height="150" /></p>
<p>Im Innenraum geht es ähnlich spektakulär weiter. Zunächst gibt es keine zwei oder vier Sitze, sondern drei. Das ist ungewöhnlich bei einem Gran Turismo mit Cabrio- und Coupé-Genen. Sieht auch ungewöhnlich aus. Dafür gibt es keine Einschränkungen mehr für Familien mit einem Kind. Die dritte Person sitzt hinten mittig zwischen den beiden Vordersitzen. Um den Einstieg in den Fond zu erleichtern, gleitet sogar die Mittelkonsole nach vorne. Ansonsten finden sich nur edelste Materialien im Cockpit – von Holzmaserung und Chrom bis Leder. Die Uhr wurde sogar in Zusammenarbeit mit Bell&amp;Ross gefertigt und prangt in einer speziellen Halterung am Armaturenbrett. Ja, beim Concept Car darf man sich den Luxus noch erlauben. Man darf also auf den ersten Live-Auftritt  und die endgültigen Hard-Facts gespannt sein. Ebenso wie auf die weiteren Modelle von Peugeot – zumindest wenn die diesem Design treu bleiben.</p>
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		<title>Citroen Revolte – Ente süß-sauer</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Dec 2009 23:08:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit ein wenig Glück und gutem Willen steht dem Revival des wahrscheinlich beliebtesten und bekanntesten Citroen, dem 2CV alias die Ente, nichts mehr im Wege. Die Studie Revolte hat nämlich zahlreiche Anleihen des Klassikers, wurde auf der IAA 209 präsentiert und war nicht ohne Grund einer der schrillsten Marktschreier auf dem internationalen „Automobil-Bazar“. Und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit ein wenig Glück und gutem Willen steht dem Revival des wahrscheinlich beliebtesten und bekanntesten Citroen, dem 2CV alias die Ente, nichts mehr im Wege. Die Studie Revolte hat nämlich zahlreiche Anleihen des Klassikers, wurde auf der IAA 209 präsentiert und war nicht ohne Grund einer der schrillsten Marktschreier auf dem internationalen „Automobil-Bazar“. Und das obwohl allein der Gedanke an eine Serienfertigung schon als wagemutig bezeichnet werden könnte.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-240" title="IMG_1484" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_1484-300x200.jpg" alt="IMG_1484" width="300" height="200" /></p>
<p>Die Ente wurde seinerzeit als preisgünstiges Modell für jedermann erdacht. Auf ein Minimum reduziert und für jedes Gelände geeignet. Der Revolte will von diesem Minimalismus nichts wissen. Wenn man von den ausgestellten Radkästen, der Dachform und dem steil abfallenden Heck absieht, lassen sich auf den ersten Blick auch nur wenige Gemeinsamkeiten mit der Ente finden. Mit dem Anspruch auf unkonventionellen Luxus dürfte der Revolte wohl auch ein vollkommen anderes Zielpublikum ansprechen. Das Auto ist nicht für jedermann, sondern nur für jedermann, der es sich leisten kann ein Lederfaltdach, einen gläsernen Kühlergrill und dickes Velours durch die City zu manövrieren. Von Feldwegen, die von der Ente bezwungen wurden, will der edle Kurze nichts wissen.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-242" title="IMG_1486" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_1486-300x200.jpg" alt="IMG_1486" width="300" height="200" /></p>
<p>So sparsam der Entenmotor damals auch gewesen sein mag, dem Revolte kann er in diesem Punkt nicht die Stirne bieten. Ohne dass die Franzosen genaue Daten freigeben würden, kann man jetzt schon ahnen, dass der Verbrauch sehr gering sein wird. Der futuristische 3,68 m-Schlitten beherbergt einen Elektromotor, der längere Fahrten mit rein elektrischer Kraft mühelos bewältigt, sowie einen schwachen Verbrennungsmotor, der bei Bedarf Hilfestellung leistet. Geladen werden die Akkus entweder während der Fahrt durch Bremsenergierückgewinnung oder an einer konventionellen Steckdose. Die Bordelektronik wird durch die Energie der Solarzellen gespeist, die sich stilvoll im Faltdach verstecken. Bleibt die Frage, ob diese auch im geöffneten Zustand Energie aufnehmen und liefern können.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-241" title="IMG_1485" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2009/12/IMG_1485-300x200.jpg" alt="IMG_1485" width="300" height="200" /></p>
<p>Im Design haben sich die Entwickler förmlich überschlagen. Man könnte glauben, das Marketing hätte den Kreativen gesagt: „Macht was ihr wollt.“ Gegenläufig öffnende Türen, bündige Türschnallen, ein beleuchtetes Firmenlogo an der Front, Touchscreen, ein eckiges Lenkrad, juwelenartige Dekorteile, die gleichzeitig als Belüftungsdüsen dienen. Gemacht wurde der Wagen für drei Personen. Beifahrer im herkömmlichen Sinne gibt es aber keinen. Der teilt sich nämlich mit einem weiteren Passagier eine moderne Chaiselounge, unter der auch die Batterien verstaut wurden. Das hört sich eher freakig als luxuriös an? Citroen will mit dem Revolte aber auch zeigen, dass Luxus nicht gezwungenermaßen mit schweren Hölzern und gedeckten Farben gleich zu setzen ist. Luxus auf französisch: bunt, lebensfroh, glamourös. Halleluja! Also dürfen wir uns in einigen Jahren vielleicht über die luxuriöse Wiederbelebung einer preisgünstigen Stilikone freuen. Warum sollte es bei Citroen nicht funktionieren, was BMW bereits beim Mini gemacht hat.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-237" title="Citron Revolte" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2009/12/citroen_revolte-300x150.jpg" alt="Citron Revolte" width="300" height="150" /></p>
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		<title>Renault Zoe Z.E. Concept &#8211; Beflügelter Franzose</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Oct 2009 12:08:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Renault legt derzeit schneller Elektrofahrzeug-Konzepte vor als die First Lady von Frankreich für Skandale sorgen kann. Allein auf der heurigen IAA standen vier neue Modelle auf der Bühne. Eines davon: Der Zoe Z.E. Concept. Es entspringt mit einer Länge von 4,1 Metern der derzeit so beliebten Mittelklasse. Deren praktischen Kofferraum dürfte es aber nicht bieten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Renault legt derzeit schneller Elektrofahrzeug-Konzepte vor als die First Lady von Frankreich für Skandale sorgen kann. Allein auf der heurigen IAA standen vier neue Modelle auf der Bühne. Eines davon: Der Zoe Z.E. Concept. Es entspringt mit einer Länge von 4,1 Metern der derzeit so beliebten Mittelklasse. Deren praktischen Kofferraum dürfte es aber nicht bieten können. Das liegt daran, dass der Wagen auf den ersten Blick an den gestürtzten Hampti Tampti auf seiner legendären Mauer erinnert. Die Heckscheibe fällt extrem flach nach unten und nimmt so jegliche Hoffnung auf genügend Stauraum. Das Kofferraumvolumen beträgt je nach der Anzahl der Mitreisenden zwischen 150 &#8211; 500 Liter. Warum ich gerade mit diesem Punkt anfange? Ganz einfach: Damit sind die negativen Aspekte des Konzepts bereits abgehandelt.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-53" title="renault_zoe" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2009/10/renault_zoe-300x200.jpg" alt="renault_zoe" width="300" height="200" /></p>
<p>Grenzgenial ist der Zustieg. Zwei gewaltige Flügeltüren geben den Weg zum Innenraum frei, zu den Fondsitzen gelangt man über zwei Schmetterlingstüren, die gleichzeitig auch den Zugang zum Kofferraum freigeben – aber da ist bekanntlich ohnehin nicht viel drin. Ganz im Gegenteil zum restlichen Interieur. Die Sitze sind beispielsweise frei schwebend am Dachhimmel montiert, die Armaturentafel ist mit einer berührungsempfindlichen Membran versehen, alle wichtigen Infos lassen sich in einer Glaskugel ablesen. Ein schöner Beweis, dass Renault wahrscheinlich auch Frauen im Team hatte: Die Beleuchtungsfarbe  kann frei gewählt werden und das Lichtambiente lässt sich über einen Sensor im Sitz automatisch auf die Kleidung des Fahrers – besser der Fahrerin &#8211; abstimmen. Vielleicht dient das Feature auch dazu, dem persönlichen Avatar den Anblick zu erleichtern. Im Zoe gibt es nämlich eine virtuelle Figur, die im Internet heruntergeladen werden kann und über Verkehrsbedingungen, Fahrtstrecke, verbleibende Reichweite etc. informiert. Schöne Vorstellung, dass mir Barb Wire ins Ohr flüstert: Dir bleiben noch 5 Minuten.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-56" title="renault_zoe3" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2009/10/renault_zoe3-300x169.jpg" alt="renault_zoe3" width="300" height="169" /></p>
<p>Den Franzosen reicht das aber noch nicht an technischen Spielereien also verpassten sie dem Zoe Concept einen Chip für den schlüssellosen Zugang. Dieser kann in jedes beliebige Objekt eingebaut werden, das dann als Türöffner und Anlasser dient. Also z. B. der Ehering. So können Sie sicher sein, dass Ihr(e) Liebste(r) niemals ohne Erkennungszeichen das Haus verlässt. Spezielle Luftauslässe sorgen für mehr Luftfeuchtigkeit, ein Sensor reagiert auf unsauberer Luft, schließt die Lufteinlässe und stattdessen werden hautpflegende Substanzen versprüht. Apropos sprühen: In Zusammenarbeit mit L’Oréal wurde ein System entwickelt, das genau dosierte ätherische Öle im Cockpit verteilt. Der Sinn dahinter: Anti-Stress-Substanzen beruhigen nach einem anstrengenden Arbeitstag oder belebende Düfte erhöhen die Aufmerksamkeit bei Nachtfahrten.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-55" title="renault_zoe2" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2009/10/renault_zoe2-300x200.jpg" alt="renault_zoe2" width="300" height="200" /></p>
<p>Der Saft für all die Technik stammt aus einem 95 PS Elektromotor, der durch Photovoltaik-Zellen am Dach unterstützt wird. Im normalen Alltagsgebrauch reicht das für etwa 160 km. Das Geniale am Konzept von Renault ist, dass die Batterien zwar ganz konventionell innerhalb von vier bis acht Stunden an der Steckdose aufgeladen, aber auch über das exklusive Quickdrop-System einfach gewechselt werden können. Der Fahrer stoppt bei einer solchen Station und die leeren Akkus werden innerhalb von drei Minuten gegen eine frische Batterie ausgetauscht. Diese Zeit brauche ich an der Zapfsäule auch. Tests in diese Richtung sind bereits am Laufen. Zu guter letzt kann die Batterie auch mit 400-Volt-Kraftstrom innerhalb von 20 Minuten aufgetankt werden.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-54" title="renault_zoe1" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2009/10/renault_zoe1-300x169.jpg" alt="renault_zoe1" width="300" height="169" /></p>
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		<title>Peugeot BB1 &#8211; Zwerg für Vier</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 09:53:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Autos]]></category>
		<category><![CDATA[BB1]]></category>
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		<category><![CDATA[Kleinstwagen]]></category>
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		<description><![CDATA[Kennen Sie jemanden, der gerne in einem Kleinauto auf den hinteren Sitzen Platz nimmt? Vielleicht sogar noch bei einem Dreitürer? Meine Freudenschreie werden spätestens dann zu Klagerufen, wenn ich mich zwischen B-Säule und Vordersitz hindurch quetsche nur um dann mein Kinn auf den Knien ablegen zu müssen. Ich werde wohl kein Einzelfall sein. Diese Autos [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_36" class="wp-caption alignnone" style="width: 160px"><img class="size-thumbnail wp-image-36" title="peugeot_bb1" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2009/10/peugeot_bb1-150x150.jpg" alt="Der Peugeot BB1 misst gerade einmal 2,5 m" width="150" height="150" /><p class="wp-caption-text">Der Peugeot BB1 misst gerade einmal 2,5 m</p></div>
<p>Kennen Sie jemanden, der gerne in einem Kleinauto auf den hinteren Sitzen Platz nimmt? Vielleicht sogar noch bei einem Dreitürer? Meine Freudenschreie werden spätestens dann zu Klagerufen, wenn ich mich zwischen B-Säule und Vordersitz hindurch quetsche nur um dann mein Kinn auf den Knien ablegen zu müssen. Ich werde wohl kein Einzelfall sein. Diese Autos haben eine Länge von etwa 3,5 m. Jetzt ziehen Sie davon einen Meter ab und Sie wissen wie sich die Insassen im BB1 von Peugeot fühlen müssen. Der Winzling bringt es gerade einmal auf 2,5 m und soll ohne Langzeitschäden vier Erwachsene transportieren können. Hätte ich es nicht gesehen, hätte ich es nicht geglaubt. Nun gut, wäre der Wagen 2 cm kleiner, dürfte der BB1 für unter 18-Jährige nicht mehr freigegeben werden – aber es funktioniert.</p>
<div id="attachment_38" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.youtube.com/watch?v=3ossmclodNk"><img class="size-medium wp-image-38" title="peugeot_bb1" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2009/10/IMG_1511-300x200.jpg" alt="Vier Erwachsene finden bequem Unterschlupf." width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Vier Erwachsene finden bequem Unterschlupf.</p></div>
<p>Das ausgefeilte Konzept macht selbst den Einstieg relativ simpel, denn die Türen öffnen entgegen der Fahrtrichtung. Der Nachteil: Sie schwenken natürlich relativ weit auf und das dürfte beim Schrägparkplatz etwas mühsam sein. Damit wirklich vier Personen Unterschlupf finden, muss der Fahrer in einer ziemlich aufrechten Position sein, weil er durch das Lenkrad mehr Platz benötigt. Das wirkt zwar seltsam, scheint aber ebenfalls zu funktionieren. Apropos Lenkrad: In Wahrheit ist es gar kein Lenkrad, weil es ja nicht rund ist. Es erinnert eher an die wilden Jahre auf der alten Vespa als ans Autofahren. Ist der BB1 voll besetzt bleibt gerade einmal genügend Stauraum für zwei Handtaschen und Zigaretten (160 l). Ist aber nur der Fahrer unterwegs lassen sich 855 Liter unterbringen und das ist auf 2,5 m eine gewaltige Leistung.</p>
<div id="attachment_39" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-39" title="peugeot_bb1_2" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2009/10/IMG_1512-300x200.jpg" alt="Die Türen öffnen entgegen der Fahrtrichtung" width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Die Türen öffnen entgegen der Fahrtrichtung</p></div>
<p>Die motorische Leistung des BB1 ist an die Vorschriften vierrädriger Kleinfahrzeuge angelehnt. Somit leistet der 7,5 kW-Elektromotor 20 PS. Das erscheint auf den ersten Blick nicht viel. Da der französische Zwerg aber samt Lithium-Ionen-Batterien nur 600 kg wiegt, schnalzt das Aggregat die leichte Kohlefaserzelle in nur 2,8 Sekunden auf 30 km/h, von 30 km/h auf 60 km/h benötigt es weitere vier Sekunden. Die Reichweite soll 120 km betragen. Für den BB1, der gar nicht als Reisefahrzeug gelten möchte, ein absoluter ausreichender Wert. Energie wird allerdings nicht nur aus den Akkus bezogen. Solarzellen auf dem Dach sorgen beispielsweise für den Strom für die Klimatisierung</p>
<div id="attachment_37" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-37" title="peugeot_bb1_3" src="http://www.e-auto.de/wp-content/uploads/2009/10/peugeot_bb12-300x200.jpg" alt="Melancholisch: Die Lenkung erinnert an die wilden Moped-Zeiten." width="300" height="200" /><p class="wp-caption-text">Melancholisch: Die Lenkung erinnert an die wilden Moped-Zeiten.</p></div>
<p style="text-align: center;">Das Design wirkt spaßig. Nicht weil man darüber lacht, sondern weil man mit ihm lacht. Die großen Fensterflächen und die nach vorne strebenden Konturen sind wir eben noch nicht gewohnt – mal sehen, ob wir uns je daran gewöhnen müssen. Rückspiegel im herkömmlichen Sinne existieren nicht. Zwei kleine Kameras senden Bilder des hinteren Geschehens ins Wageninnere, die Lichter sind komplett in LED-Technik ausgeführt. Im Inneren gilt Reduktion auf das Wesentliche – mehr Gewicht bedeutet nur mehr Energieverbrauch. Farbbildschirm und Audiosystem werden via USB mit dem Handy verbunden und schon stehen Telefon, Navigation, Internet, Radio und MP3-Wiedergabe zur Verfügung. Damit sich auch jeder im BB1 wohlfühlt, hat man sich bei Peugeot zwei Dinge überlegt: 1. Je nach Tageszeit ändert sich der Farbton im Inneren – Uhrzeit und Farbe korrespondieren miteinander. 2. Statt der Geschwindigkeitsanzeige kann eine grafische Animation dargestellt werden, die bei Erreichen einer voreingestellten Geschwindigkeit die Anzeige ersetzt. Ob der BB1 jemals noch ein Brüderchen zur Seite gestellt bekommt, ist ungewiss. Eine Inspiration für den City-Flitzer der Zukunft kann er aber allemal sein.</p>
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