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Volvo C30 BEV – Nordstrom

0 Comments 17 Dezember 2009

Volvo C30 BEV – Nordstrom

Es ist schon lange kein Geheimnis mehr: Das schwedische Tochterunternehmen von Ford ist angeschlagen und steht kurz vor der Übernahme durch den chinesischen Autohersteller Geely. Warum auch nicht? Europa und die USA sind im Moment eine Art Eldorado für fernöstliche Großunternehmen. Geely hatte sich auch für den Kauf von Saab interessiert als der Deal mit Königsegg platzte. Und Jaguar ist ohnehin schon in indischer Hand. So öffnen sich Vertriebskanäle in die alte Welt und das Know-How der aufgekauften Firmen wird frei Haus geliefert. Im Fall vom C30 BEV (Battery Electric Vehicle) keine uninteressante Technik, denn der Wagen wurde im Eiltempo auf die Beine gestellt und soll schon 2011 in den praktischen Testbetrieb entlassen werden – das ist ein Arbeitstempo, das die Chinesen schätzen.

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Der Eilschritt könnte auch damit erklärt werden, dass sich der C30 rein optisch überhaupt nicht verändert hat. Er ist vom Look und von den Abmessungen mit dem erst kürzlich einem Facelift unterzogenen Standard-Modell identisch – einmal vom fehlenden Auspuff abgesehen. Die Proportionen konnten erhalten bleiben, weil der Elektromotor an der Stelle des Verbrennungsmotors untergebracht wurde und die Lithium-Ionen-Akkus im Getriebetunnel sowie an Stelle des Kraftstofftanks. Der markanteste Unterschied findet sich wohl im Inneren des neuen Schweden.

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Das Cockpit wird von einem Kombiinstrument dominiert, das eigentlich nur die Geschwindigkeit und den Energieverbrauch anzeigt. Eine großartige Umstellung ist vom Piloten also nicht gefragt. Lediglich ein paar neue Lämpchen sind dazugekommen. Zum Beispiel warnt ein Lämpchen den Fahrer, wenn dieser sorglos in die Arbeit fahren möchte und nach wie vor am Strom hängt. Oder eine leere Batterie – ähnlich wie bei einer Digitalkamera – leuchtet am Armaturenbrett auf, wenn der Strom nur noch für 10 km reicht.

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Laut Volvo sollten 90 Prozent der europäischen Autofahrer mit dem C30 BEV perfekt über die Runden kommen. Genau so viele Menschen fahren nämlich täglich nicht mehr als 150 km und die kann der Schweden-Stromer ohne weiteres bewältigen. Und zwar mit einer Maximalgeschwindigkeit von 130 km/h. Der Elektromotor stellt 111 PS zur Verfügung und beschleunigt den Viersitzer so innerhalb von 10,5 Sekunden auf 100 km/h. Das ist ein Wert mit dem man leben kann. Der sparsamste C30 mit Dieselaggregat schluckt 3,8 l/100 km und braucht 11,3 Sekunden für die gleiche Geschwindigkeit. Volvo verspricht ein Viertel des Energieverbrauchs eines Verbrennungsmotors. Geladen werden die in Summe 280 kg schweren Batterien innerhalb von acht Stunden über eine konventionelle Steckdose. Verfolgt man die Meldungen aus der Presse so investieren die Chinesen damit genau in die richtige Technik – jedes Elektroauto im kaiserlichen Land der Umweltverschmutzung ist ein Segen. Preise stehen natürlich noch nicht fest, aber auch bei Volvo ist man sich sicher: Um ein Elektroauto auch preislich attraktiv zu machen, braucht es Förderungen vom Staat.

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